Joghurtkruste mit Lievito Madre – geht natürlich auch vegan

Von der Joghurtkruste hat mir eine liebe Kollegin berichtet. Normalerweise bin ich bei Broten keine Freundin von schnellen Rezepten, da Vorteige und Sauerteige das Aroma ja erheblich verbessern. Aufgrund der Begeisterung meiner Kollegin musste ich das Rezept testen. Ikors Joghurtkruste ist nach dem Original Rezept schon sehr lecker. Ich füge allerdings noch meinen geliebten Lievito Madre ( Rezept bereits auf meinem Blog) hinzu und erreiche so ein tolles Aroma und einen super Ofentrieb.

Ich backe im 5 ltr Ultra. Ihr könnt jede ofenfeste Form mit Deckel nehmen. Egal ob aus Glas, Keramik oder auch Gusseisen.

Der Teig ist so beschaffen, dass ihr auch freigeschoben backen könnt.

Auch Brötchen aus diesem Teig sind einfach nur genial.

Das Originalrezept der Joghurtkruste ist von Ikors.

LG Eure Tanja

Zutaten für eine 5 ltr Form mit Deckel:

360 g lauwarmes Wasser

15 g frische Hefe

300 g Lievito Madre

300 g Weizenmehl 550

225 g Dinkelmehl 630 ( oder auch Weizenmehl 550)

225 g Roggenmehl

150 g griechischer Joghurt 10% oder pflanzlichen Joghurt nachWahl, ich nehme meist Mandelghurt

3 Teelöffel Salz

2 Teel. Honig oder pflanzlich Rübenkraut, Reissirup o. ä.

15 g Backmalz ( wer keins hat lässt es weg)

3 Eßlöffeln Balsamico (hell oder dunkel)

Zubereitung:

  • Hefe mit dem lauwarmen Wasser verrühren.
  • Alle anderen Zutaten hinzufügen und ca 5 Minuten verkneten.
  • Den Teig in eine mit Mehl ausgestäubte Schüssel mit Deckel füllen. Den Teig mit Mehl bestäuben und den Deckel verschließen.
  • Im Ofen bei 40 Grad ca 1 Stunde gehen lassen. Alternativ ca 90 Minuten bei Raumtemperatur.
  • Den Teig auf eine mit Mehl bestäuben Unterlage stürzen und zu einer Kugel formen. Dabei den Teig immer wieder zur Mitte hin falten. Dabei drehen.
  • Sehr gute Videoanleitungen zum Thema Brot formen findet Ihr bei Lutz Geissler vom „Plötzblog“.
  • Mit Schluss nach oben ( das ist die Seite des Brotes, die nicht glatt ist ) in die Form Eurer Wahl legen. Ich habe die Form vorher mit Backpapier ausgelegt. Ihr könnt sie auch Butter einpinseln und mit Mehl ausstreuen.
  • Den Deckel auflegen und in den NICHT vorgeheizten Backofen schieben.
  • 225 Grad einschalten und eine Stunde backen.
  • Aus der Form nehmen und weitere 5-10 Minuten, je nach gewünschtem Bräunungsgrad, backen.
  • Die Joghurtkruste kann auch sehr gut freigeschoben gebacken werden.
  • Nachdem Ihr den Teig in der verschlossenen Schüssel gehen lassen hat faltet Ihr ihn 10 mal.
  • Dann formt Ihr den Laib, indem Ihr zunächst immer wieder eine Seite zurück Mitte klappt und den Laib dabei dreht. So entsteht die Oberflächenspannung.
  • Dann rollt Ihr ihn ein wenig, damit ein ländlicher Laib entsteht.
  • Ein Gärkörbchen wird dann mit einem Gemisch aus Roggen-und Kartoffelmehl ausgestreckt.
  • Den Laib mit Schluss nach oben und glatter Seite nach unten ins Gärkörbchen legen.
  • Wer kein Gärkörbchen hat, kann ein Sieb mit sauberem Küchentuch auslegen und mit dem Mehl Gemisch bestreuen.
  • Jetzt nochmal ca 30-40 Minuten gehen lassen.
  • Jetzt den Ofen mit Blech vorheizen.
  • Das Brot auf das mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegte stürzen.
  • Jetzt schneidet Ihr das Brot mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge wie gewünscht ein.
  • Ca 1 Stunde backen. Bitte beobachten und nach 20 Minuten ggf auf 180 Grad runterschalten. Nach weiteren 20 Minuten reduziere ich nochmals die Temperatur auf 150 Grad. Allerdings heizt mein Manz ja über die Backplatte.

Guten Appetit!

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. zehn81 sagt:

    Toller Beitrag. Das Brot steht definitiv auf meiner ToDo Liste 🤗.

    Gefällt 1 Person

    1. Danke Dir. Freue mich auf Deine Berichterstattung. Es kommen noch 3 Brote. Leider backe ich schneller als ich Blogpost sich veröffentliche😂

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  2. Ira Moritz sagt:

    Deine Joghurtkruste sieht so lecker aus, Rezept ist auch alltagstauglich für mich als Berufstätige sehr wichtig, danke dafür!

    Gefällt 1 Person

    1. Ich danke Dir und wünsche Dir viel Spaß mit dem Rezept. LG

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