Synchronbacken#29 Wurzelbrötchen nach einem Pain Paillasse Rezept von Zorra

Zorra und Sandra haben wieder zum #Synchronbacken eingeladen.

synchronbacken August 2018

Dieses Mal findet es bereits zum 29. Mal statt und gebacken wird Wurzelbrot nach einem Rezept von Zorra.

Auf meine Rückfrage hin, können hier auch Wurzelbrötchen gebacken werden.

Und da sind wir bei meinem täglichen Thema. Auch wenn ich gerne Brot backe, so liebt meine Familie es, täglich frische Brötchen als Pausensnack mitzunehmen. Ich bin immer auf der Suche nach guten Teigen, die ich morgens nur noch formen und backen muss. Dann ist die Brötchenherstellung am Morgen schnell erledigt und in die Morgenroutine einzubauen.

Ich habe das Rezept ein wenig verändert. Als fermentierter Vorteig kam bei mir mein neuer Sauerteig zum Einsatz.

Viele kennen Marvin, ein fester Weizen-Dinkelvollkorn-Sauerteig, nach einem Rezept von Imagina von Rosenberg. 

Im aktuellen Brot Magazin findet man ebenfalls einen Bericht über Marvin.

Seine kleine Schwester heißt Marie und wohnt bei mir und hat diesen leckeren Wurzelbrötchen einen wunderbaren Geschmack und Ofentrieb verliehen.

Die Teigmenge habe ich verdoppelt, da wir Gäste hatten. Gerne bereite ich Brötchenteige in doppelter Menge zu und habe so eine Zeitersparnis. Der nicht benötigte Teig lagert 24 Stunden länger im Kühlschrank und sorgt dann am folgenden Tag ebenfalls für frische Brötchen auf dem Tisch.

Als Vollkornanteil habe ich statt des Weizens Emmer und Einkorn verwendet.

Die Hefemenge wurde halbiert.

Der Teig lagert über Nacht im Kühlschrank und kann morgens ohne Wartezeit direkt aus dem Kühlschrank geformt und gebacken werden. Natürlich im vorgeheizten Ofen. Ich habe im Manz gebacken bei 270° ca 18 Minuten und hatte eine wunderbare knusprige Kruste mit leckerer, weicher Krume.

Auf alle Fälle wird es diese Brötchen in Zukunft häufiger bei uns geben. Die angegebene Teigmege ist ausreichend für 12-14 Brötchen.

Kennt Ihr meine anderen Brötchenrezepte?

Lieblingsbrötchen

Lieblings-Bürlis

Milchbrötchen

Burger Buns

Sesambrötchen

Brötchensonne

Dinkelbaguette-Brötchen

Roggen-Dinkelbrötchen mit Leinsamen und Chia

Winzerbrötchen

Viel Spaß beim Nachbacken.

Und hier findet Ihr die Links zu den Rezepten vieler anderer Synchronbäcker.

Zorra von 1 x umrühren bitte aka kochtopf

Sandra von From-Snuggs-Kitchen

Steffi von dulcipessa

Sylvia von Brotwein

Und dann haben noch einige Instagrammer ohne Blog teilgenommen. Schaut Euch ihre Varianten mal an. Sicher verraten sie Euch ihre Rezepte wenn ihr sie anschreibt.

@zorrakochtopf
@fromsnuggskitchen
@speedyandflow
@zimtkringel1
@teigliebe
@backmaedchen1967
@muddi_das_original
@tina_s_momente
@herdskasper
@summsi2
@the_apricotlady
@cakescookiesandmore.ch
@jubeho
@maracooking
@magentratzerl
@obers_trifft_sahne
@pfanntastischblog
@_dulcipessa_
@vivelareduction
@brotwein_net
@tanjas_suess_und_herzhaft

Falls ich jemanden nicht aufgeführt habe, bitte melden.

Unter dem #synchronbacken oder #synchronbackendasoriginal könnt Ihr alle Backwerke bewundern. Auch beim nächsten Mal. Es lohnt sich diesen # zu abonnieren.
Auf alle Fälle hat es wieder riesigen Spaß gemacht zusammen zu backen. Ich freue mich auf das nächste Mal wenn ich wieder dabei sein kann.

Liebe Grüße

Eure Tanja

Pflichthinweis: WERBUNG wegen Nennung von Marken und Produkten. Alles selbst gekauft.

 

Zutaten für den Sauerteig/Levain (Vortag, morgens ansetzen ca 9-12 Stunden vorher):

100 g Weizenmehl 550

10 g Emmervollkornmehl

10 g Einkornvollkornmehl

60 g zimmerwarmes Wasser

90 g Marie (fester Weizen-Dinkelvollkorn-Sauerteig)

Zutaten für den endgültigen Teig (Vortag, abends kneten):

600 g Weizenmehl 550

100 g Emmer-Vollkornmehl

100 g Einkorn-Vollkornmehl

2 Teel. Backmalz oder Honig

540 g zimmerwarmes Wasser (bei mir 200 g Cranberry Hefewasser und 340 g Leitungswasser)

3 g Hefe

50 g Wasser

20 g Salz

Zum Bestreuen:

Nach Wunsch Saaten und Flocken, muss aber nicht sein.

Sauerteig/Levain (morgens am Vortag):

  • Die Sauerteigzutaten in eine Küchenmaschine geben und 3 Minuten verkneten. Alternativ von Hand verkneten.
  • Abdecken und an einem warmen Ort 9-12 Stunden ruhen lassen.

 

Hauptteig (abends am Vortag):

  • Weizenmehl, Emmer- und Einkorn-Vollkornmehl und 540 g Wasser (evtl. Wasser und Cranberry Hefewasser)  5 Minuten verkneten, abdecken und 30 Minuten Teigruhe (Autolyse).
  • Die Hefe in den verbliebenen 50 g Wasser auflösen.
  • Im Anschluß an die Autolyse  die in Wasser aufgelöste Hefe und das Salz hinzufügen und 15 Minuten kneten.
  • Teig in eine Wanne mit Deckel füllen und 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Nach 30, 60, 90 und 120 Minuten dehnen und falten.
  • Jetzt wird der Teig über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
  • Am Morgen den Ofen auf 270° oder höchstmögliche Temperatur vorheizen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig auf eine bemehlte Unterlage stürzen.
  • Streifen abtrennen. Diese zwirbeln , entweder zu länglichen Brötchen oder einen Knoten formen. Beim Knoten wird das obere Ende des Teigstranges aussen um den Knoten nach unten in die Mitte gesteckt. Das eigende, das unten aus dem Knoten kommt, führt man von unten nach oben und steckt das Ende oben in den Knoten.
  • Die Brötchen auf eine Backfolie oder mit Backpapier bemehltes Blech legen.
  • Mit einer Wasserspritze 4-5  Sprühstöße Wasser auf jedes Brötchen spritzen.
  • In den Ofen einschießen oder einschieben.
  • Ca 18 Minuten bei 240° oder 270° backen. Das ist abhängig davon, wie dunkel Eure Brötchen sein sollen. Sichtkontakt.
  • Sofort nach dem Backen wieder 2-3 Sprühstöße Wasser auf jedes Brötchen.
  • Dann glänzen sie schön.

Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

 

19 Kommentare Gib deinen ab

  1. zorra sagt:

    Sehr hübsch deine Brötchen! Ich muss mich gleich mal durch deine Brötchenliste klicken. Brötchen sind nämlich meine Angstgegner….

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    1. Danke Dir. Brötchen backe ich ja täglich. Da muss man keine Angst haben. Du zauberst so tolle Leckereien.

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  2. Tina von Küchenmomente sagt:

    Liebe Tanja,
    bist du auch glückliche Besitzerin eines Marvin-Ablegers? Meine heißt Alwine, die bei meinem Wurzelbrot allerdings nicht zum Einsatz gekommen ist. Deine Idee, Wuzelbrötchen zu backen finde ich super und werde ich bestimmt auch mal umsetzen.
    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Liebe Tina, ja das bin ich. Das ist meine Marie. Einfach klasse. Freue mich, wenn du meine Brötchen testest. LG und einen schönen Abend😚

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  3. Steffi sagt:

    Liebe Tanja,
    deine Brötchen sind ja so hübsch geworden! Da kriegt man gleich Lust auf ein ausgiebiges Frühstück 😉
    Liebe Grüße, Steffi

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    1. Liebe Steffi,
      Greif zu und lass sie Dir schmecken.
      LG und morgen einen schönen Start mit leckerem Frühstück.

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  4. Wow, deine Brötchen sehen echt lecker aus. Zum rein beißen.
    Da würde ich gerne mal zum Frühstück vorbei kommen.
    Gruß Katrin

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    1. Aber immer doch liebe Katrin. Danke Dir. LG Tanja

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  5. mrsflax sagt:

    die brötchen sehen super aus! =) ich werde dann auch mal ein bißchen in diese richtung experimentieren. und eine sauerteigversion testen.

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    1. Danke Dir. Viel Spaß beim Experimentieren. LG 6

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  6. Dagmar sagt:

    Genial die Idee mit den Brötchen…die sehen total lecker aus, wie vom Bäcker. Werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall mal testen.

    Lieben Gruß
    Dagmar

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    1. Das freut mich liebe Dagmar😚😚😚
      Schöne Grüße Tanja

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  7. Liebe Tanja, die Brötchen sind ja bildschön! Besonders die gezwirbelten haben es mir angetan!
    Liebe Grüße
    Simone

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    1. Liebe Simone,

      Danke Dir. Es hat wieder riesigen Spaß gemacht mit Euch zu backen.
      LG Tanja

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  8. Britta sagt:

    Liebe Tanja,
    eine Tolle Idee statt Wurzelbrote, Wurzelbrötchen zu backen. Die Idee gefällt mir sehr gut.

    Liebe Grüße
    Britta

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    1. Liebe Britta, Danke Dir 😘
      LG Tanja

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  9. Hallo Tanja,
    und wieder lese ich von Hefewasser – das wird mein nächstes Projekt werden.
    LG Jutta

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    1. Hallo Jutta,
      ja so geht es mir auch. Habe Cranberry und Dattel. Aber das Cranberry ist besser.
      Eine Klasse AnkeitAnl findest Du bei Imagina von Rosenberg.

      http://backundkochstube.blogspot.com/p/wildes-hefewasser.html?m=0

      LG Tanja

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