Kürbisbrot à la Sylvia

Werbung unbezahlt und ohne Auftrag

Vor kurzem habe ich das Kürbisbrot von Sylvia (Facebook @ madamebrosame, Instagram  madamebrosame) nachgebacken.

Ich hatte noch nie zuvor ein Brot mit Kürbis gebacken. Egal wie oft ich die liebe Sylvia gefragt habe, alle Fragen wurden immer freundlich beantwortet.

Deshalb ist es mir auch wichtig, ihr Brot hier zu verewigen.

Allerdings habe ich, wie fast an jedem Rezept, mal wieder ein paar  Veränderungen vorgenommen.

Meine Familie mag keine großen Kerne im Brot oder Brötchen, ich liebe auch große Kerne.

Allerdings werden Leinsamen und Chiasamen toleriert.

Wie immer ist bei mir zusätzlich meine Livieto Madre Marcella in den Teig gewandert.

Dieses Mal war es ein besonderer Livieto Madre. Ich habe ihn zwei Tage nacheinander mit Kürbismus gefüttert. Hier einfach statt der Wassermenge die gleiche Menge Kürbismus verwenden.

Ihr habt noch keinen Livieto Madre im Kühlschrank? Dann wird es aber Zeit. Einmal angesetzt ist nur noch ganz wenig Pflege nötig. Für mich der einfachsten und unkomplizierteste „Sauerteig“.

Natürlich könnt ihr ihn auch ersatzlos streichen, dann solltet Ihr aber ein wenig Hefe verwenden. Ich komme ganz ohne Industriehefe aus. Nur Hefewasser und Livieto Madre.

Backt dieses leckere Brot einfach mal nach. Ihr werdet sicher genauso begeistert sein.

Liebe Grüße

Eure Tanja

 

Die Teigmenge reicht für 2 Gärkörbchen mit je 500 g oder natürlich eins mit 1000 g.

Poolish (am Vortag):

140 g Dinkelvollkornmehl

170 g Hefewasser

Quellstück (2 Stunden vor der Teigzubereitung):

50 g Kerne nach Wahl (bei mir Leinsamen, geschrotet, sehr gut wären Kürbiskerne)

50 g Wasser

Kürbispüree (vor der Teigzubereitung herstellen, muss abgekühlt sein):

1 Hokkaidokürbis

Zutaten für den Teig:

Poolish

Quellstück

450 g Kürbispüree

555 g Dinkelmehl 630

250 g Livieto Madre ODER 4 g Hefe

15 g Kürbiskernöl

20 g Salz

Zubereitung:

Poolish:

  • Bereits am Vortag Mehl und Hefewasser verrühren und 6 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.  Es sollten deutliche Blubberbläschen zu sehen sein.
  • Anschließend bis zur weiteren Verarbeitung im Kühlschrank lagern.

Quellstück:

  • Die Kerne fettfrei in einer Pfanne rösten bis sie leicht durften. Aufpassen, damit sie nicht verbrennen.
  • Mit dem Wasser übergießen und mindestens 2 Stunden quellen lassen.

Kürbispüree:

  • Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den Hokkaido (natürlich könnt Ihr auch jede andere Kürbissorte verwenden, aber nur der Hokkaiodo muss nicht geschält werden) waschen, halbieren  und entkernen. Ich verwende hierzu gerne einen Eislöffel..
  • Die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen. Ich verwende hierzu gerne meinen Grillstein.
  • Jetzt wird der Kürbis ca 60 Minuten gegart.
  • Allerdings würde ich ihn immer im Auge behalten. Nicht jeder Kürbis, auch wenn es die gleiche Sorte ist, gart in der gleichen Zeit. Ich habe schon 40 oder auch 70 Minuten benötigt. Macht einfach mal eine Garprobe mit einer Gabel oder einem Metallspieß. Beobachtet, wie die Oberfläche aussieht. Ist diese leicht gebräunt, ist der Kürbis meist gar.
  • Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
  • Mit einem Pürierstab oder im Thermomix stufe 4-5 pürieren.
  • Fertig zur weiteren Verwendung.

Brotteig:

  • Alle Zutaten, bis auf Kürbiskernöl und Salz 5 Minuten in der Küchenmaschine auf der langsamen Stufe verkneten.
  • Salz und Öl hinzufügen und weitere 2 Minuten auf der schnelleren Stufe (bei mir Stufe 2) unterkneten.
  • Teig n eine Schüssel mit Deckel umfüllen und 90 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
  • Nach 30 und 60 Minuten jeweils dehnen und falten.
  • Gärkörbchen mit einem Gemisch aus Roggenmehl und Kartoffelstärke bemehlen.
  • Einen oder zwei Laibe (je nach Größe der Körbchen) formen und mit dem Schluß nach oben in das Gärkörbchen legen.
  • Eine Haube oder Plastiktüte (dünne Müllbeutel) darüber stülpen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  • Am nächsten Tag den Backofen auf 250° vorheizen.
  • Das Brot auf eine Backfolie oder einen Backstein oder ein Blech stülpen und nach Wunsch einschneiden.
  • Je nach Ofen evtl eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen.
  • 10 Minuten bei 250° backen.
  • Ofen runterschalten und weitere 40-45 Minuten bei 220° backen.
  • Immer Sichtkontakt. Jeder wünscht eine andere Brotfarbe.
  • Klopfprobe! Klingt das Brot hohl, wenn ihr auf die Unterseite klopft, ist es durchgebacken.

Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.