„Schnelles“ Vollkornbrot

Ich hoffe, ich verwirre euch mit dem Titel nicht all zu sehr. So schnell ist das Brot dann doch nicht fertig, aber verglichen mit unserem absoluten Favoriten, dem „Rheinischen Schwarzbrot“ von Bäcker Süpke geht das hier sehr schnell und unkompliziert.

Und nicht nur das, sondern es war wirklich richtig lecker. Ein echtes Vollkornbrot aus reinem, frisch gemahlenen Korn.

Eigentlich wollte ich es mit Schrot zubereiten, hatte meine Mühle jedoch immer noch auf „fein“ stehen. Was solls, auch so ist es köstlich und ihr macht es einfach so, wie es für euch am besten passt. Es hat ja auch nicht jeder eine Mühle zur Verfügung. So kann man auch auf fertig gemahlenes Vollkornmehl zurückgreifen.

Am Vorabend setzt ihr euren Sauerteig mit Anstellgut an und wenn es dann am nächsten Tag zeitlich passt geht es mit der Teigherstellung weiter.

Der Teig ruht dann 3 Stunden in der Schüssel, dann ca 1 Stunde in der Form und dann könnt ihr backen.

Vollkronbrot lässt man am besten über Nacht ruhen, dann lässt es sich besser schneiden. Aber wer keine Zeit hat zu warten probiert es sofort.

Wer sich schon pflanzlich ernährt, bereitet die „Buttermilch“ zu wie ich es mache, alle anderen, die noch nicht auf das tierische Produkt verzichten können, nehmen Buttermilch.

Bevor es mit dem Rezept weitergeht zur Sicherheit der HINWEIS WERBUNG, falls ich den ein oder anderen Markennamen erwähne.

„Schnelles“ Vollkornbrot

Zutaten für den Sauerteig (Vortag):

  • 100 g Roggenvollkornmehl oder – schrot
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 15 g Roggenanstellgut (Sauerteigansatz)

Zutaten für den Hauptteig (Backtag):

  • der Sauerteig vom Vortag
  • 250 ml Soja (oder andere Pflanzenmilch) mit
  • 1 Eßl. Apfelessig (oder anderem Essig) verrühren (ERSATZ FÜR BUTTERMILCH)
  • 20 g frische Hefe
  • 100 g Rübenkraut/Zuckerrübensirup (hier Grafschafter Goldsaft)
  • 350 g Roggenvollkornmehl oder Roggenschrot
  • 125 g Dinkelvollkornmehl oder Dinkelschrot
  • 100 g Buchweizenvollkornmehl oder Buchweizenschrot
  • 15 g Salz
  • 300 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Leinsamen

Zubereitung:

  • Am Vortag Roggenmehl, lauwarmes Wasser und Anstellgut verrühren. In einen Behälter mit Deckel geben und über Nacht bei Zimmertemperatur reifen lassen.
  • Am Backtag den Sauerteig in eine Knetschüssel geben, dann kommen „Buttermilchersatz“, Hefe, Rübenkraut, Roggen-, Dinkel- und Buchweizenmehl und das Salz hinzu. Dann wird verrührt (bei Kenwood oder Kitty mit dem „K“ Haken. Es funktioniert aber auch mit einem Rührlöffel wenn ihr ohne Maschine arbeitet.
  • Jetzt lasst ihr den Teig an einem warmen Ort ca 3 Stunden ruhen.
  • Dann werden Sonnenblumenkerne und Leinsamen kurz untergeknetet.
  • Ich öle eine Kastenform (Bei mir die Lily von Pamperd Chef) mit neutralem Kokosöl ein. Dann streue ich ein wenig Mehl oder Schrot hinein. Nun den Teig einfüllen und glattstreichen. Darauf ein wenig Schrot oder Mehl.
  • Wieder ca 30-60 Minuten ruhen. Der Teig sollte sichtbar in die Höhe gegangen sein.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 225 Grad vorheizen.
  • Die Form hineingeben und 15 Minuten backen.
  • Hitze reduzieren auf 200 Grad und weitere 30 Minuten backen.
  • Aus dem Ofen nehmen und in der Form ca 30 Minuten auskühlen lassen.
  • Fertig!

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